PHILOSOPHIA MAGNA LUCIS ein künstlerisch-philosophisches Konzept, angelgt wie ein Werk aus dem Taro Karten Bereich, das sich an Paracelsus und traditionellen Naturlehren orientiert und Realität als Ausdruck einer verborgenen, lebendigen Ordnung versteht. Natur, Bewusstsein und Kosmos erscheinen dabei als miteinander verwobene Ebenen eines einzigen Wirkfeldes, in dem der Mensch als Mikrokosmos das Ganze in sich trägt.
Erkenntnis wird als Erinnerung verstanden – als Rückkehr zu einem tieferen Wissen, das nicht außerhalb des Menschen liegt, sondern in seinem inneren Bezug zur Natur selbst.
Zyklen wie die Sonnenwenden markieren dabei symbolische Schwellen: Der Krebs steht für Inkarnation, das Eintreten des Geistes in Form und Welt; der Steinbock für Transzendenz, den Aufstieg des Bewusstseins über das Materielle hinaus. Beide bilden eine Achse des ständigen Übergangs zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem, Geburt und Rückkehr.
Das Werk versteht sich als Brücke zwischen diesen Ebenen – eine Reflexion über die Einheit von Materie, Bewusstsein und kosmischer Ordnung, in der Freiheit als Einklang mit dem größeren Ganzen gedacht wird.
















